Dem Tod einen Platz im Leben geben
Angebote für Lebende
Ich bin davon überzeugt, es ist wichtig, das Thema Tod und Sterben wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Es wird uns helfen, bewusster und dankbarer zu leben, wenn wir unserer eigenen Endlichkeit nicht ausweichen, wie es heute üblich ist.
„Das Schlimme am Tod ist oft nur, dass man sich nicht frühzeitig mit ihm an einen Tisch gesetzt hat, um mit ihm ein Wörtchen zu reden, ihn ein Wörtchen mitreden zu lassen.
Wie anders würden wir leben - auf das Wichtige hin - wenn wir uns bewusst machten, dass unser Leben jeden Tag enden kann. Richtig schön würde man es sich machen. Ein Carpe Diem für ein sinnvolles, lustvolles, verantwortungsvolles Leben – aber wem gelingt das schon?“ (Marianne Sägebrecht)
Und wo wir uns dann noch der Hoffnung öffnen, dass auch auf die Nacht des Todes ein neuer Morgen folgen wird, da verliert der Tod sein bedrohliches Gesicht. Und er wird für uns und unseren Verstorbenen nicht mehr nur zu einem Ende, sondern zu einem hoffnungsvollen Übergang.
Trauerbegleitung
Die eigene Bestattung planen
Falls Sie den Wunsch haben, Ihre eigene Bestattung in den Blick zu nehmen, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.
Für Ihre Angehörigen kann es entlastend sein, Ihre Wünsche zu kennen und sich von Ihnen so verabschieden zu können, wie Sie es sich gewünscht haben.
Und auch für uns selbst kann die Planung des eigenen Abschieds ein kostbarer Schritt sein, uns mit der Endlichkeit unseres irdischen Lebens auf gute Weise auseinander zu setzen.
Wir haben Ihnen mit "Wünsche für meine letzte Reise" ein kleines Faltblatt entwickelt, das Ihnen bei dieser Planung behilflich sein kann.
Veranstaltungen zum Thema Tod und Abschied

29. Mai 2026
Bilder und Geschichten aus dem Süden Portugals im Bestattungsinstitut Kremer
Am Freitag, 29. Mai 2026, fand im Bestattungsinstitut Kremer erneut ein Abend der besonderen Art statt. Der Fotograf Matthias Friedemann präsentierte ein faszinierendes Programm aus Bildern und Geschichten aus dem Süden Portugals. Er nahm die rund 30 Besucher*innen mit auf eine Reise in die atemberaubende Felslandschaft der Westküste, in den Trubel Lissabons, auf eine Wanderung mit einem Schäfer in abgelegener Gegend, sowie in die magische Weite des Alentejos. Auf ruhige und zugleich fesselnde Weise berichtete er von berührenden Begegnungen, wie etwa mit einem Kräutersammler, dem Kuhglockenbauer, einem Ziegen- und Schafhirten oder der herzlichen Betreiberin einer Dorfbäckerei. Klänge portugiesischer Musiklegenden rundeten den Abend ab.

28. November 2025
Vortragsabend zum Thema unserer Endlichkeit mit Hans Schmidt
Rund 40 Gäste waren der Einladung von Thomas Kremer am Freitagabend, 28. November 2025, gefolgt, einen anregenden und unterhaltsamen Abend in seinem Bestattungsinstitut in Hörste zu erleben. Der Theologe und Bethel-Dozent Hans Schmidt bot einen Streifzug durch Theologie und Philosophie zum Thema der Endlichkeit unseres Lebens. Von den „alten Ägyptern“ über Aristoteles und Platon bis zu Erasmus von Rotterdam und Schopenhauer, von biblischen Zitaten bis zu heutigen Ansichten - zu allen Zeiten haben sich Menschen mit der Unausweichlichkeit unseres Sterbens auseinandergesetzt und sind dabei zu durchaus unterschiedlichen Überzeugungen gelangt. Hans Schmidt erwies sich einmal mehr als belesener und redegewandter Referent. Martin Rieker am Klavier und Astrid Janda an der Geige bereicherten den Abend auf musikalische Weise. Thomas Kremer und sein Team sorgten zudem für das leibliche Wohl der Gäste. Der Eintritt war frei. Die an diesem Abend zusammengetragenen Spenden kamen dem Projekt „Shelterbox“ zugute.

8. November 2024
Berührende Autorenlesung zum Kinderbuch "Radieschen von unten" mit der Autorin Katharina von der Gathen
Rund 40 Gäste sind am letzten Freitag, 8. November 2024, der Einladung von Thomas Kremer in sein Bestattungsinstitut gefolgt und erlebten einen berührenden und humorvollen Abend mit der Kinderbuchautorin Katharina von der Gathen.
„Radieschen von unten“ ist der Titel ihres bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Buches rund um das Thema Tod und Sterben. An diesem Abend berichtete die Autorin über ihre Begegnungen mit Menschen, die beruflich wie ehrenamtlich mit dem Tod zu tun haben. Auf Basis dieser Recherche verfasste sie ihre Texte: Eine wunderbare Mischung aus Sachlichkeit und Herzlichkeit, tiefem Ernst und humorvollen Beiträgen.
Parallel zur Lesung zeigte sie die von Anke Kuhl liebevoll gestalteten Illustrationen. Denn vor allem im Zusammenwirken aus Text und Bild entstand dieses tröstliche, augenöffnende Buch, das Menschen jeden Alters den Zugang zu dem herausfordernden Thema erleichtert. Martin Rieker sorgte am Klavier auf einfühlsame Weise für den musikalischen Rahmen des Abends.
Im Anschluss an die Lesung stand die sympathische Autorin für Fragen des Publikums zur Verfügung und signierte auf Wunsch die erworbenen Bücher. Thomas Kremer freute sich über die positive Resonanz auf sein Anliegen, das Thema Tod und Sterben einmal mehr ins Leben zu bringen.


26. November 2022
Kein Klang der aufgeregten Zeit –
Winterabend mit Texten, Bildern und Musik zum Leben des Dichters Theodor Storm
Mit 50 Gästen war im Bestattungsinstitut Kremer am vergangenen Samstag, 26. November 2022, auch der letzte Sitzplatz belegt. Bestatter Thomas Kremer hatte zu einem Abend mit Musik, Texten und Bildern zum Leben des Dichters Theodor Storm eingeladen.
Der Fotograf Matthias Friedemann führte durch das Programm und berichtete auf launige Weise über das Leben des großen Dichters. Friedemanns farbgewaltige Aufnahmen der norddeutschen Küstenlandschaft sowie die Bilder von Lebenspunkten des in Husum geborenen Dichters Theodor Storm, ergänzten die Ausführungen. Die vom Gitarristen Karl-Michael Irmer eigens für die Storm-Darbietung komponierte Musik musste indes eingespielt werden, da der Musiker wegen Krankheit kurzfristig absagen musste.
Sein Fehlen wurde jedoch vortrefflich von Matthias Friedemann kompensiert. Mit seiner rauen und zugleich klaren Stimme eröffnete er den Zugang zum Leben Storms, zitierte Storm-Gedichte, Auszüge aus Novellen und berichtete augenzwinkernd kleine Anekdoten und Geschichten. Dieser Dreiklang aus Vortrag, Musik und Bildern schuf eine dichte, faszinierende Atmosphäre und ließ den Abend für die Gäste zu einem ganz besonderen Erlebnis werden.

20. Mai 2022
Seelenbretter - ein alter Brauch schafft neue Zugänge
Rund 20 Interessierte folgten am letzten Freitag der Einladung ins Bestattungsinstitut Kremer in Hörste. Bestatter Thomas Kremer bot den Gästen die Möglichkeit, ein persönliches Seelenbrett zu gestalten. Dabei wurden sie musikalisch begleitet durch den Jazzpianisten Bernhard Auge.
Seelenbretter wurden früher genutzt, um die Verstorbenen bis zur Beisetzung aufzubahren und darauf zu Grabe zu tragen. Bis heute hat sich vor allem im südlichen Deutschland der Brauch entwickelt, Gedenk- und Seelenbretter zu gestalten und auf Wegrand aufzustellen.
Ab 25. Mai sind die gestalteten Bretter im Eingangsbereich des Hörster Friedhofes drei Wochen lang zu sehen. Mit dieser Veranstaltung gelang es Thomas Kremer einmal mehr, das Thema Tod und Sterben ins Leben zu holen und auf kreative Weise einen neuen Zugang zu ermöglichen.
9. November 2019
Klangvoller Abend mit dem Ensemble "Trifle" und einem Vortrag über Bestattungsrituale der Welt
Einen informativen und unterhaltsamen Abend bot das Bestattungsinstitut Kremer am Freitag, 8. November 2019 in den eigenen Räumen in Hörste. Bestatter Thomas Kremer referierte vor rund 40 Besuchern über jüdische und muslimische Abschiedsrituale, sowie über das mexikanische Fest der Toten, dem jährlich landesweit gefeierten „Dia de los Muertos“. Einfühlsam melancholisch bis heiter humorvoll bot das Trio Trifle seine stimmungsvollen musikalischen Leckerbissen mit Gitarre (Thilo), Posaune (Klaus) und Gesang (Lisa) im Wechsel mit den Kurzvorträgen. Der Abend holte das Thema Tod und Sterben einmal mehr auf gute und leicht bekömmliche Weise in den Fokus der Gäste.







